Achtsamkeit an Schule & OGS

Achtsamkeit im
Schulalltag.

Nicht als Zusatzaufgabe.
Als Haltung.

Wir integrieren Achtsamkeit als Haltung und Werkzeug zur Förderung von Konzentration, Selbstregulation, Lernbereitschaft und einem wertschätzenden Miteinander. Ziel ist es, einfache und wirksame Übungen unmittelbar in den Unterricht bzw. persönlichen Schulalltag zu integrieren.

Natalie Eich
Die Ausgangslage

Was ich täglich erlebe.

Ich erlebe oft Kinder, die unruhig sind, denen es schwer fällt, sich am Stück zu konzentrieren und denen es an Möglichkeiten fehlt daran zu arbeiten. Gleichzeitig sind Lehrkräfte damit ein Stück weit überfordert und brauchen Tools, um Kinder anzuleiten. Achtsamkeit ist die Antwort.

Was ich in einer lauten Klasse bewusst nicht machen würde:
Augen schließen lassen
Längere Meditationen
Stille einfordern
Ruhe als Voraussetzung verlangen

Denn die Kinder können oft genau das gerade nicht.

Was stattdessen funktionieren kann:
1. Aufmerksamkeit vor Ruhe
2. Über Bewegung regulieren
3. Wahrnehmung spielerisch schulen
4. Rituale aufbauen statt Übungen durchführen
Kinder lernen Achtsamkeit nicht durch Erklärungen. Sie lernen sie durch Wiederholung. So wie Zähneputzen.

Niemand macht einen Workshop über Zähneputzen und erwartet dann lebenslange Zahnhygiene. Man macht es jeden Tag. Kurz. Immer gleich.
Das Prinzip dahinter
Nicht nur ein Workshop – sondern ein Weg, der im Alltag bleibt. Die Wahrheit und der Erfolg liegt im Angebot: regelmäßige Formate, kleine Alltagshelfer und konkrete Tools für gefühlsstarke Kinder.
Das Angebot

Ein Angebot,
drei Phasen.

Phase 1
Einführung
Workshop für OGS- & Lehrpersonal

Die Lehrer und Lehrerinnen werden an das Konzept der Achtsamkeit herangeführt. Neben theoretischen Grundlagen stehen praktische Übungen im Vordergrund, die leicht in den schulischen Alltag integrierbar sind. Die Teilnehmenden lernen, wie Achtsamkeit zur Stressreduktion, Selbstregulation und zur Verbesserung der pädagogischen Beziehungsgestaltung beitragen kann.

#1 Einstieg in Achtsamkeit: Grundlagen & Selbsterfahrung
#2 Praxisübungen: Methoden, die sofort im Unterricht einsetzbar sind
#3 Reflexion: Herausfordernde Momente im Schulalltag gemeinsam betrachten
#4 Konzeption: Eigene Formate und Routinen für den Alltag entwickeln
Workshop 1: Grundlagen (2,5h)  ·  Workshop 2: Konzeption (4h)
Phase 2
Begleitung
Integration im Schulalltag

In der zweiten Phase werden die Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützt, Achtsamkeit nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren. Durch Reflexion, Austausch und praxisnahe Impulse wird die Umsetzung individuell angepasst und begleitet. Ziel ist es, eine achtsame Haltung im pädagogischen Handeln zu stärken sowie konkrete Routinen und Rituale im Schulkontext zu etablieren.

#1 Erprobung: Methoden werden im echten Alltag integriert und getestet
#2 Austausch: Gemeinsame Reflexion über Erfahrungen, Erfolge und Stolpersteine
#3 Anpassung: Was funktioniert? Was braucht es noch? Ich bleibe nah dran.
#4 Stabilisierung: Achtsamkeit wird zur Routine – nicht zur Sonderaufgabe
Phase 3
Sichtbarkeit
Achtsamkeit transparent machen

Im Rahmen eines Schulfestes oder Projekttages wird Achtsamkeit für die Schulgemeinschaft niedrigschwellig erlebbar gemacht. Ziel ist es, sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Eltern auf eine alltagsnahe und zugängliche Weise an das Thema heranzuführen und Interesse dafür zu wecken.

Hierfür wird eine interaktive und praxisorientierte Maßnahme konzipiert, die zur aktiven Teilnahme einlädt und Achtsamkeit unmittelbar erfahrbar macht. Die Inhalte werden so gestaltet, dass sie leicht verständlich sind, Freude am Ausprobieren vermitteln und ohne Vorkenntnisse zugänglich sind.

Besonders herausfordernde Kinder

Manchmal braucht es
einen Schritt davor.

Hier würde ich sogar noch einen Schritt weiter gehen: Viele dieser Kinder brauchen zunächst gar keine Achtsamkeit, sondern:

Vorhersagbarkeit
Beziehung
Orientierung
Körperregulation

Deshalb finde ich Fragen oder Angebote in solchen Situationen hilfreicher als Übungen.

Alltagssituation – ein Beispiel:

Nach der großen Pause kommt die Klasse laut und aufgedreht zurück. Wir nutzen die ausgelassene, positive Stimmung: Hände ausschütteln, einmal strecken, Signal, Hände auf den Tisch, drei Atemzüge.

Dauer: 90 Sekunden.
Ziel: Die Kinder werden nicht „ruhig gemacht“, sondern wieder lernbereit.
Selbstregulation wird nicht in der Krise gelernt. Sie wird in regulierten Momenten eingeübt, damit sie in der Krise verfügbar ist.
Die Workshop-Agenda

Ganz praktisch –
was wir gemeinsam erarbeiten.

Baustein 1
Was ist Achtsamkeit?
Grundlagen und eigene Erfahrungen – was bedeutet Achtsamkeit im pädagogischen Kontext?
Baustein 2
Praxisübungen
Konkrete Methoden, die sofort in den Unterricht integriert werden können.
Baustein 3
Herausfordernde Momente
Welche Situationen erlebe ich als besonders schwierig – und wie kann Achtsamkeit helfen?
Baustein 4
Achtsamkeit für alle
Wie kann Achtsamkeit mir selbst und den Schülerinnen und Schülern helfen?
Baustein 5
Integration in den Alltag
Welche Formate, Zeiten und Routinen eignen sich zur Integration in den Schulalltag?
Ziel
Eigene Konzeption
Eigene Formate und Routinen für den Schulalltag am Bedarf entwickeln.
Natalie Eich
Natalie Eich
Systemische Beraterin (DGSF)
📞 0176 21637957
✉️ pe@frey-sinn.de
📍 Rathausstr. 23, 51143 Köln oder online

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